New Caledonia

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Im Laufschritt haben wir in Port Vila alles erledigt und sind schon am Freitag früh um 5:30 Uhr gestartet. Wie erwartet, ein schöner Segeltag. Sonnig und Wind mit 12 bis 15 KN von der Seite und das bei glatter See. Das war richtig traumhaft – hatten wir bisher selten im Pacific.
Dann, am Samstag morgen gegen 4:00 Uhr war der Traum zu Ende. Der Himmel wurde immer diesiger und grauer und unser schöner Segelwind ging schlafen. Naja, nicht ganz. 6 bis 8 KN, gelegentlich auch mal eine Böe mit 10 oder 11 KN….
Motorsegeln war angesagt. Und das blieb dann so die nächsten 38 Std !
Dabei haben wir 100 l. Diesel verbraten, grrrr Aber 307 SM wieder mehr auf dem Tacho.

Um 15:00 gestern Nachmittag – Sonntag – waren wir dann am Havanna – Paß, nach unserem derzeitigem Wissensstand der einzige schiffbare Paß in diese riesige Lagune.
Genau richtig im Übergang zw. Stillwasser und einlaufendem Wasser. Und dann mußte ich plötzlich an unsere Deutsche Bucht denken: Fuhren wir gerade noch mit ca. 5,5 KN, waren es auf einmal 9,5 ! Also, hier muß man mit der Tide fahren- anders geht gar nichts….
Nach weiteren 12 Meilen sind wir in eine große Bucht eingelaufen, die viele kleine Nebenbuchten zum ankern hat.
Auf 22° 23,128 S und 166° 53, 886 E fiel der Anker.
Wunderschöne Umgebung, keine Menschenseele weit und breit. Nur mal gelegentlich ein Segler in weiter Ferne. Spontan haben wir beschlossen, hier bleiben wir einen Tag.
Und diesen Tag haben wir genossen. Mit schwimmen – frisch mit 25° – lesen , Boot aufräumen und sauber machen. Allerdings war das schwimmen nicht so ganz entspannend. Mit uns waren einige Wasserschlangen unterwegs. Sehr hübsch anzusehen, aber ihr Biss ist tödlich. Gott sei Dank haben sie nur ein kleines Maul und können uns somit nicht sehr gefährlich werden. Gerade als Sikki die Badeleiter hochkommen wollte, versuchte solch ein Tierchen das gleiche – sie wollte uns wohl an Bord besuchen …

Morgen geht es dann zur Cote Azur der Südsee, in die Hauptstadt Noumea, ca. 30 SM weit weg. Einklarieren und dann schauen wir mal, gehen den Carrefour besuchen, Eis schlecken usw …wir werden die tolle Auswahl genießen…trotz der Preise und vielleicht gibt es ja auch mal wieder gutes Internet !

Wir haben unsere Freunde Gisela und Nette nicht vergessen – Euch alles Liebe zum Geburtstag !
Fair Winds


Port Vila

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In 3 Steps und rund 20 Motorstunden waren wir heuute Mittag wieder an unserer Mooring. Internet – wenn auch schwach – läuft wieder. Die wichtigsten Einkäufe sind erledigt und wie es derzeit aussieht, starten wir am Freitag gen Neu Caledonia, wo wir dann Sonntag oder montag ankommen wollen. Die Prognosen sagen eher schwächeren Wind voraus – gegen ein gemütliches segeln hätten wir nicht einzuwenden…..
Morgen mehr !
Fair Winds


Das Wetter ist kaputt, es regnet !

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Trotz Depression… den Humor haben wir noch lange nicht verloren…
Die Depression, die hier seit drei Wochen ihr Unwesen trieb – mittlerweile nur noch ein Tief mit immerhin noch 50 KN im Kern – zieht langsam zw. Fiji und Vanuatu südwärts und füllt sich auf.
Wir liegen noch direkt in einer Isobare dieses Tiefs, welches uns ab heute noch mehr Regen und abnehmenden Südwind beschert, den wir natürlich überhaupt nicht gebrauchen können, denn unser Kurs ist praktisch Süd….

Zum Wochenbeginn haben wir ca. 30 SM östlich von uns einen frischen Nordost und ca. 30 SM westlich einen Südost.
Und wir mittendrin!

Also werden wir voraussichtlich am Montag zur Lamenbay auf der Insel EPI Motorsegelnderweise ca. 25 SM rüberfahren und hoffen ab Mittwoch auf einen schwächeren, aber immerhin Ostwind ! Wenn er denn kommt….

In der Bay gibt es auch wieder Seekühe zu bewundern, die allerdings wohl von dem dort liegendem Resort gefüttert werden, was wir ja eigentlich nicht so sehr gut finden. Aber was soll’s…vielleicht gibt es dafür ein paar schöene Fotos.

Euch ALLEN noch einen tollen Indian-Summer!
Fair Winds


Schlachtfest !

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Klar, wir liegen immer noch eingeweht. Auch wenn das irgendwie unwirklich ist. Hier fegen vielleicht am Tag 10 Boen mit bis zu 20 KN über die Hügel. Ansonsten ist es windarm, aber dafür seit 3 Tagen regnerisch und kühl.
Letzten Sonntag ist kurz vor TANNA – der Vulkaninsel – ein Transporter, der 3 Trucks an Deck hatte, mit Mann und Maus gesunken. Die See soll dort bis zu 6m gehabt haben. Der kleine Transporter, der hier vor der Insel fast gekentert wäre, hat es vor drei Tagen nochmal versucht – und liegt jetzt in den Maskelyns, 15 SM von hier.

Eine größere Fähre, die regelmäßig einmal die Woche von Port Vila hierher fährt, ist schon seit 10 Tagen nicht mehr gefahren.
Also bleiben wir, wo wir sind.
Evtl. bietet sich Samstag ein Wetterfenster….

Da unsere Vorräte – zumindest die Fleischhaltigen – so langsam zur Neige gehen, hatten wir Rock gebeten, falls irgendwo geschlachtet wird, hätten wir gern ein Stück Fleisch.
Heute früh rief er vom Ufer, wir sollten kommen. Ich war mal wieder WC-Schrauber, also fuhr die Capitänin alleine.
Und kam mit einem kompletten Schweine-Hinterbein an. Jetzt ist das natürlich kein deutsches Mastschwein, sondern ein langsam wachsendes, eher zartes Geschöpf.

Zwei Stunden haben wir gemeinsam zerlegt. Dann hatten wir ca, 10 Schnitzel und ca. 2 kg mageres Gulasch. Hmmm, mein Gaumen freut sich jetzt schon !

Heute Nachmittag wollten wir bezahlen. Nein, keinesfalls. OK, wir hatten schon einige Sachen dort gelassen. Eine French-Press Kanne, diverse Tools, Hautcremas, Pflaster und viele andere Kleinigkeiten, die bei Noella und Rock fehlten und für uns entberlich waren.
Nachdem wir eben auch noch eine große Tüte Süßkartoffeln und Gemüse an Bord geschleppt haben…..
Hier kann man es aushalten !
Wenn nur nicht immer dieser Zeitdruck wäre….
Fair Winds

NS Leider waren die Schnitzel och ein wenig zäh; war wohl ne alte Sau …..


Vanuatu 2

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Ja, die Gaspard-Bay. Eigentlich ganz witzig. Ringsherum Mangroven, nach SE hin offen, aber vor dem Schwell durch ein Riff geschützt. Und hier leben Tiere der besonderen Art: Dugongs (Seekühe)! Wir schätzen einmal so 5 bis 6 Stck. Leider sieht man sie nur, wenn sie mal Luft schnappen oder miteinander spielen. Schnorcheln wäre auch eine Möglichkeit, aber bei dem dunkelgrünem Mudwasser sicherlich wenig erfolgreich. Also blieb die Schnorchelausrüstung im Schapp.

Dafür gab es dann ein anderes Vergnügen: Gemeinsam mit einem Boot fuhr die Seglergemeinschaft auf die Nachbarinsel Uliveo, wo für uns gegen Bezahlung eine traditionelle Tanzveranstaltung stattfand. Sicherlich die dichtbewohnteste Insel hier in den Maskelynes-Islands.
Nach einer 15 min. Wanderung zu einem bestimmten Platz (für die einheimischen Damen -Taboo- also Sperrgebiet) zeigten uns dann ein dutzend Krieger einen zehnminütigen Kriegstanz. Übrigens sind das hier die Small-Nambas, die mit dem kleinen Penisköcher. Übrigen die einzige Bekleidung. Für die Damen in unserer Gruppe sicherlich ganz nett anzusehen. Allerdings für umgerechnet ca. 150 Euronen (für alle -also 9 Personen) auch ein wenig Nepp….So wie fast immer mit der Argumentation – für die Schule! Wer sagt da schon nein….

Am nächsten Tag gingen die beiden Amerikaner Anker auf und wir hatten die ganze Bay für uns. Neugierig, wie wir waren, gab es eine Dinghifahrt an den Mangroven entlang. Ein Durchbruch im Mangrovendickicht und schon ging es langsam hinein in den Flußlauf. Nach ca. 1 SM eine Lichtung mit einem Pandanussblätterhaus. Tolles Wort, oder? Eine junge Frau Judith mit Kleinkind freute sich über Besuch. Später kam dann ihr Mann Fabrice hinzu, der ein sehr gutes Englisch sprach. Mit Kokosnüssen, süssen Kartoffeln und Bananen beglückt ging es zurück zur Tamora.
Am nächsten Tag erneuter Besuch: Angelhaken und Schnur, T-Shirts, Shorts und andere Kleinigkeiten wechselten den Besitzer gegen eine ca. 1,5 kg große Neucaledoniakrabbe, frisch gefangen und geschnürt (superlecker), Süßkartoffeln, Bananen, Trinknüsse usw. Alle waren zufrieden mit diesem Geschäftle….

Anschl. mit Tamora wieder in die AWEI-Bay, wo es uns ohne Riffe einfach besser gefiel.

Montags dann bei ruhigem Wind ca. 20 SM in die Sandwich-Bay gesegelt( pos. 16° 26.380 S 167° 47.o49 E ) wo wir immer noch als einziges Boot ruhig und sicher liegen, während ‘draußen’ zumindest in den Böen immer noch 35 KN wehen, wie wir gestern bei einem Ausflug zum Ort LAMAP, dem einstigen Sitz der französischen Distriktverwaltung, feststellen konnten.

Wir werden wohl noch eine Woche hier ausharren müssen, aber es gibt schlimmeres. Gleich geht es mit Kaffee und frischgebackenem lecker duftendenden noch warmen Bananenkuchen zum Klönschnack bei Noela und Rock. Die Edelstahlpflege auf TAMORA ist fast fertig. Zu unserem Glück fehlt – zumindest ein wenig – unsere Verbindung zur Außenwelt:das Internet. Gibt es erst wieder in Port Vila.
Fair Winds und ein schönes Wochenende für Euch !


Unglaublich…..

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…. dieses Wetter ! Seit einer Woche liegen wir jetzt hier in der Sandwich_Bay auf der Insel Malekula ( Pos.
16° 26. 386 S 167° 47. 054 E ) nahezu wie auf einem Ententeich. Nur gelegentlich pfeifen mal 20 KN Böen über die kleine Anhöhe, hinter der wir parken. Draußen allerdings, sieht es ganz anders aus – laut Wetterbericht. Böen bis an die 40 KN, See bis 3,50 m. Eine kleiner Inselversorger, ca. 20 m lang, wollte vorgestern zurück nach Port Vila. Er hat schnell kehrt gemacht und wäre bei dem Wendemanöver fast gekentert. Nö, das müssen wir uns nicht antun. Auch wenn unser Visa am 13. abläuft ….
Nach den uns vorliegenden Daten bleibt es mindestens noch bis Montag so. Aber wir haben hier absolut nichts zu leiden. Klar, Fleisch gibt es nur noch aus der Dose und auch die Butter wird knapp, nachdem 1 Stck lecker käsig wurde …

Aber ansonsten – wir werden hier nur verwöhnt, weil die Vanus einfach UNGLAUBLICH sind!

Da wäre als erstes Noela & Rock zu nennen – unsere ‘Segel -Eltern’ ! Wir ankern direkt vor Ihrem Grundstück und die lieben Zwei sind schon lange Zeit die Anlaufstelle für die Segler. Das schöne daran, es ist ein geben und nehmen. Wir haben ja Zeit und haben an Bord aufgeräumt. Heute wanderten zB etliche gebrauchte aber auch neue Brillen zu den Beiden. Jeden Nachmittag gibt es eine Plauschstunde, bei Tee oder Kaffee, der mal von Ihnen und mal von uns kommt. Allerdings spricht Noela nur sehr wenig englisch, denn wir sind auf einer ‘französischen’ Insel. Und wir profitieren natürlich von Ihrem Garten: Papajas, Bananen, Süßkartoffeln ( lecker ), Tomaten und vieles mehr.

Die Vanus sind ganz anders als die liebenswerten bequemen Fischianer. Jeder hat irgendwo seine Plantage, manchmal direkt am Haus, manchmal 10 km weit weg, manchmal auf einer anderen Insel. Mann und Frau arbeiten dort meist täglich.

Vor drei Tagen haben wir eine Wanderung gemacht, ca. 2,5 Std Korallenschotterweg hin und 2,5 Std zurück. Am Wendepunkt war ein kleines Village mit ca. 20 Einwohnern, die nur französisch sprachen. Nur der Pastor sprach ein recht gutes Englisch. Er ist vor 2 Jahren dort hin versetzt worden, spricht oder versteht die ursprüngliche Dorf-Sprache seiner Gemeinde aber nicht. Das einzige verbindende ist Bislam, ein Pidgin-Englisch.Wenn die Männer dieser Gemeinde sich auf dem Kavaplatz treffen, bleibt der Pastor außen vor, da sie unter sich nur ihr eigenes Language sprechen. Allein auf dieser relativ kleinen Insel, gibt es 20 verschiedene Sprachen. In ganz Vanuatu gibt es über 120! Wirklich unglaublich!

Auf unserer Rückwanderung durchquerten wir eine sehr gepflegte Farm, wo dunkelbraune Rinder unter den Kokospalmen widerkäuend lagen.
Das Wohnhaus war- wie alle Anwesen hier- eingezäunt. Auf der ganzen Insel laufen Rinder, Schweine und Hühner frei herum.
Vier kleine Kinder am Zaun, LOLLI ???? klar hatte Sikki welche mit. Dann kam Oma Bernadette auch an den Zaun und fragte, ob wir Tomaten möchten. Ja, gerne, merci ! Sie kam mit einem großen Beutel Tomaten und Paprikas und darauf noch ein paar Eier. Einfach mal so.

Heute haben wir ein Dorf weiter Marie-Jo besucht, deren Schwester in Port Vila bei der Immigration arbeitet. Wir hatten heute den ganzen Tag versucht, die Immigration in Ort Vila zu erreichen, denn ab 13. machen wir uns strafbar da unser Visum abläuft. Vergeblich.
Jetzt haben wir die Handynummer von der Schwester, und können sie morgen kontaktieren.(Telefon geht,Internet nicht)
Aber, als wir uns bedankten und verabschiedeten, gab es wieder einen Beutel Tomaten – nur mal so !
Das sind nur wenige Beispiele – wir haben vieles mehr erlebt !
Fair Winds


Vanuatu

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Letzte Woche Donnerstag haben wir Port Vila verlassen und haben bei leichtem Wind einen kurzen Schlag von 25 SM in den Havanna-Harbour gemacht, eine wunderschöne, langgestreckte Bucht an der SW-Seite der Insel EFATE. Mit dem allerletzten Büchsenlicht fiel der Anker in der erstbesten Bay, wo bereits 2 Boote lagen und ein Nachzügler etwas später eintraf.

Nach einer ruhigen Nacht weckte uns die Sonne früh und um 6:30 Uhr waren wir schon wieder unterwegs Richtung Paß, durch den wir mußten um dann Kurs Süd einzuschlagen. Null Wind und ich hatte das Gefühl ( was auch zutraf) das heute keiner mehr kommt.
Also änderten wir den Kurs und liefen tiefer in die Bucht hinein. Das war die richtige Entscheidung. Wir verbrachten einen herrlichen Urlaubstag auf Pos. 17° 32, 627 S 168° 16,968 E. Der Tag war angefüllt mit schwimmen, Kanu fahren ( u.a. einen wunderschön romantischen Flußlauf hoch.) sowie traden. z.B. T-Shirt gegen Pampelmusen usw.

Dort hatte auch wären PAM wütete eine ca. 20 m lange Ketch geankert, da die Nachbarbay als Zyklon-Hole gilt. Nur dieses mal nicht. Heute liegt dieses schöne Schiff hoch und trocken. Und es gibt keine Chance, es zu bergen. Es sei denn, ein entspr. großer und flachgehender Schwimmkran kommt aus Australien…. Das gilt übrigens auch für die Boote, die in Port Vila gestrandet oder gesunken sind. Es gibt in ganz Vanuatu keine technischen Möglichkeiten der Bergung, obwohl die Eigner dazu verpflichtet sind.
Francesca, eine italienische Seglerin die vor ein paar Jahren hier seßhaft wurde und ein hübsches kleines Resort an der Havanna gebaut hat, berichtete uns, das die Behörden von rund 70 gesunkenen bzw. gestrandeten Schiffen ausgehen, die PAM nicht standhalten konnten. Dazu gehört sicherlich auch das eine oder andere Berufsschiff. Allein im Hafen vor der Stadt Port Vila sind mehrere Wracks durch Bojen gekennzeichnet. Auf unserer Tour sahen wir auch ein ca. 40 Fuß großen Segler, der einen Fluß hochgefahren war und sich dort sicher fühlte. Heute liegt er sicher, nämlich hoch und trocken ca. 6m über dem Flußbett.

Das ist m.E. auch das Hauptproblem. Der Wind ist sicherlich grausam, wenn er mit mehr als 150 KN durch die Takelage heult. Möchte ich niemals erleben. Aber das Hauptproblem ist bei vor Anker oder Moorings liegenden Booten die See, die dieser Wind entfacht. Da sind 10 m Höhe sicherlich garnichts….. und welcher Anker hält solch eine Belastung aus ????

Nur der Vollständigkeithalber, die offiziellen Verlustzahlen an Menschenleben schwankt zw. 7 und 14. Dieses kommt auch dadurch, das viele Segler wahrscheinlich unter Schock stehend das Land mit dem erstbesten Flugzeug verlassen haben.
Genug von PAM.

Am Samstag haben wir dann gegen 6:00 – ohja, wir sind Frühaufsteher geworden – den Anker an Deck geholt. Wieder die drei Meilen zum Paß motort und wieder kein Wind. Aber nach einer Stunde kam er, langsam beginnend und später machte er bei 20 KN noch nicht Schluß.
Zwar wurde die See entspr. hoch, aber dafür konnten wir nach knapp 60 SM um 16:30 auf der Insel EPI auf Pos.
16° 43, 400 S 168° 08, 561 E unseren Anker eingraben. Von weitem hatten wir schon gesehen, das eine große Neuseeländische Stahlyacht ordentlich rollte. Die Bucht wird im Segelführer als sehr geschützt beschrieben. Das ist sie auch, aber leider nur gegen Wind. Die See läuft – nur durch ein kleines, flaches Riff etwas gebremst, in die Bucht.
Nach einer fürchterlichen, weitestgehend schlaflosen Nacht waren wir wieder im Morgengrauen unterwegs, diesesmal nahezu Kurs West, zur Insel MALAKULA. An deren Südende gibt es eine Inselwelt, wie wir sie lange nicht erlebt haben. Eine Insel neben der anderen, von einem Ankerplatz zum nächsten 3 bis 5 SM. Hier kann man es wirklich aushalten. Der erste Stop war auf Pos. 16° 32, 074 S 167° 46. 198 E, Insel AWEI. Hier lagen wir toll. Zwischen zwei Inseln, die Seeseite durch ein trocken fallendes Riff geschützt.

Übrigens Riffe: In Fiji sind die meisten Inseln durch Riffe umgeben, praktisch also Lagunen. Auch fast ganz Fiji ist durch ein Ringriff umgeben. In Vanuatu gibt es nur meist sch.male Inselriffe, ansonsten hat die See freien Zugang. Entsprechend Schwell und vor allem Strömungen sind manchmal eine kleine Herausforderung.
Nach einigen Spaziergängen und noch mehr Spenden in Form von Angelhaken und – Leinen sind wir zwei Tage später weitergezogen, in die Gaspardbay. Mit uns ein amerikanisches Boot. In der Bay warteten noch weitere amerikanische Freund, die wir auf TANNA kennengelernt hatten. Diese hatten uns hergelockt, da sie eine tradditionelle Tanzveranstaltung auf einer Nachbarinsel vereinbart hatten.
Leider ist die Gaspardbay ein wenig tricky, mit Riffen gespickt und verläßliche Karten gibt es nicht. Zudem ist das Wasser dort relativ dunkel und die Sonne zeigte sich auch nicht. Also hat uns der liebe Amerikaner mittels Dinghi in den Wurmfortsatz der Bucht gelots. Leider nicht ganz richtig, plötzlich saßen wir fest. Natürlich nicht auf Sand, sonder auf Korallen. Fazit: Unser Kiel hat im unteren Bereich kein Antifouling mehr. Grrrrrrrr

Aber endlich lagen wir dann auf 16° 27. 795 S 167° 49, 123 E. Bitte mal googeln.

Weiter Tei 2
Fair Winds


Vanuatu

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Sorry für das lange Schweigen – uns geht es gut !!!!! Wir tummeln uns in der großartigen Inselwelt Muscelyns, im Süden der Insel Malakula. Wir erleben so viel uns so kompakt, das wir keine Zeit zum schreiben finden….
Auch heute nur ganz kurz aus ( Funk-) Zeitgründen.
Zum Wochenende kommt richtig dickes Wetter mit Wind bis 40 KN. Dann verziehen wir uns in die Sandwich-Bay, eine 4 Meilen tiefer Fjord an der Ostseite der Insel Malakula – ca. 20 SM von unserem derzeitigem Standort.
Dann werden wir Euch mehr erzählen. Fotos wird es leider vorläufig nicht geben. Frühestens in Port Vila haben wir wieder Internet. Um dort wieder hinzukommen, brauchen wir Ostwind. Wir hoffen sehr, das der dann auch nächste Woche kommt….
Seid alle lieb gegrüßt aus dem spannendem Vanuatu, welches so ganz anders ist als Fiji !
Fair Winds


Vanuatu = Toll !

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Es gibt viel zu erzählen, leider fehlt im Moment die Zeit ….. gestern haben wir mit Jimmy ( aus dem Stall Susuki ) eine Inselrundfahrt gemacht – sehr beeindruckend in vielerlei Hinsicht ! Vor allem auch die handschriften, die PAM hinterlassen hat – dieses böse windchen !
Morgen starten wir zu einer ca. 2 wöchigen Rundreise, die uns zu den Inseln EPI, AMBRYM und MALKULA führen soll.
Leider bleibt nicht mehr Zeit für dieses tolle Revier.
Aber wir müssen auch wieder hier nach Port Vila zurück zum ausklarieren um mit dem richtigen Wetterfenster gen New Caledonia zu schaukeln. Grrr, die zeit rennt und gefühlsmäßig immer schneller !

Denn irgendwann ab Ende Oktober müssen wir nach dem richtigen Wetterfenster für Neuseeland ausschau halten und vor allem, dann auch bereit sein !
Fair Winds

NS. Frage an die Reviersegler: Wann seid Ihr wo auf Funkrunde ? Wir versuchen es hier immer wieder – leider erfolglos.
oder ist P.Vila dermaßen dicht, das hier nichts ankommt ?


Port Vila

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Gestern Mittag nach 25 stündiger Fahrt, nach 141 SM und Wind zw. 6 und 26 KN hier an eine Mooring gegangen.
silke hat schon Internet auf dem Smartphone, aber unser Bord-Wifi läuft noch nicht.

Eine völlig andere welt hier. gestern abend haben wir uns mit einem vorzüglichem Dinner im Waterfront-restaurant belohnt.
naja, ca. deutsche preiswelt, aber sehr gut. Custums, immigration besucht. Heute dann duty Free shopping, laundry usw.
Die Tage sind voll, da wir nächste Woche schon weiter wollen oder müssen.

unsere pos. 17° 44. 67 S 168° 18.75 E

An den Gebäuden wird teilweise noch gebaut, aber jede menge wracks noch im Umfeld. Der Markt ist bis zum bersten gefüllt.
Derzeit vor allem tomaten, kleine für 0.50 cent, große für 1 ? / kg

morgen mehr …..
Fair Winds