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Richtung Cap Finistere

Wie gestern schon gesagt, weiß man nie was morgen kommt. Heute haben wir erstmal einen schönen Tag am Strand verbracht..so richtig Urlaub mit sonnen, lesen und schwimmen. Nach einer SMS von Jens (SY Chiloe) haben wir uns aber dann doch entschieden mal endlich Richtung Cap Finistere aufzubrechenh. Auf dem Rückweg vom Strand zum Boot versagt dann leider unser sonst so zuverlässige Außenborder vom Dingi und wir müssen rudern. Auf halbem Weg kommen sogar noch die ortansäßigen Lebensretter vorbei und weisen uns auf die starke Strömung hin, abgeschleppt werden wir aber leider nicht. So schaffen wir es nach 20 min mit reiner Muskelkraft endlich zurück zu Kira und gehen direkt Anker auf um für den windarmen Törn noch etwas Diesel zu bunkern. Gesagt, getan und schon motoren wir aus der Bucht von La Coruna heraus. Aktuell machen wir unter Genua 4 Knoten Fahrt in die richtige Richtung…Cap Finistere wartet… Cheers mates!

Ola

Nachdem wir gestern mit den Crews der anderen Yachten schön ein paar Stunden faulenzend (NEIN! Dieter und Claus haben Beachball gespeilt!) am Strand verbracht hatten, gingen wir am späten Nachmittag ankerauf, um uns in eine andere (etwas nördlich gelegene) Ankerbucht zu verholen. Als wir ankamen, war der Rest schon da, wobei man zu unsere Ehrenrettung anbringen muss, dass Chiloe und Tamora einiges früher aufgebrochen waren und die Rancho uns auf den letzten Metern unter Maschine (wir natürlich unter Segeln) überholt hat! Nach einem kleinen Plausch an Bord der Rancho tuckerten wir noch mal an Land, liefen ein bißchen durch die Gassen des kleinen Städchens (Ares) und gönnten uns noch eine Pizza und ein kühles Ellos Garlicia in einem kleinen Restaurant an der Strandpromenade; die Preise werden auch langsam aber sicher moderater: 3,5 € für ne Pizza und 1 € für nen großes Bier. Tamora und Chiloe brachen dann auch recht früh heute morgen auf, um weiter Süd zu machen und das Cap Finisterre vor Einsetzen des für morgen angekündigten Südwindes achteraus zu lassen; Rancho Realxo of the Seas folgte gegen mittag. Wir waren uns da noch etwas unschlüssig, da die Bucht, insbesondere der Strand schon was für sich hatte. Ein Blick auf die gribs zeigte jedoch: Jetzt und durch bis zum Cap (Wetterscheide) oder frühestens Ende der Woche…so demontierten wir nach einem kleinen Landgang den Dinghymotor, verzurrten das Dinghy an Deck und zogen unser Grundeisen aus dem Sand. Leider schläft der zunächst noch vorhandene Wind schon wenige Meilen hinter Ares ein und wir dümpeln nur noch mit knapp 1 Knoten vor der Bucht von La Coruna. Wir warten noch 2 Stunden auf den angekündigten Nordostwind, der bleibt allerdings aus. So entscheiden wir schweren Herzens zurück nach La Coruna zu motoren, da wir nicht die gesamte Nacht unter Maschine laufen wollen. Da liegen wir also jetzt wieder in der Ankerbucht die wir gestern erst verlassen haben und werden hier wohl auch bis zum Wiedereinsetzen des Nordwindes abwarten…aber wer weiß schon wie es morgen aussieht 🙂 Cheers mates!

Blauwassersegeln

So, zurück vom angekündigten Barbecue und es bleibt noch Zeit den Blogeintrag für heute schonmal zu schreiben. Und wie ebenfalls angekündigt erstmal die Zusammenfassung der letzten 3 Tage: Nachdem wir nach unserer späten Ankunft ausgiebig ausgeschlafen hatten, haben wir die große Stadt erkundet und kamen schon wenig später zu dem Schluss, dass wir an einem wirklich netten Fleckchen Erde gelandet sind. Bodegas, Livemusik, Schinken und Seafood an jeder Ecke. Da wir ja von Christoph (SY Baringa) wußten, dass sich die Rancho Relaxo of the seas ebenfalls nach La Coruna durchgeschlagen hatte, sind wir dann mal zur großen Marina gewandert und trafen die Crew auch prompt auf dem Steg an. Allerdings waren sie gerade mit den Klapprädern auf dem Weg zum Leuchtturm. So ließen wir uns, nachdem wir nun den langen Weg schon zurückgelegt hatten auch nicht zweimal auffordern doch dem Dieter von der SY Tamora mal einen Besuch abzustatten. Gerade noch auf dem Steg saßen wir schon 3 min später mit nem kalten Warsteiner im Cockpit seiner Amel. Kurze Zeit später kam auch die Crew der Rancho vom Leuchtturm zurück. Es war 20:30 Uhr…..verabredet war Tappasessen um 20:00 in einem Lokal in der city. So gingen wir noch kurz daheim vorbei, um Bares zu holen und sassen kurze Zeit später bei Schinken, Bier und Wein in einer netten Gasse, bevor wir uns in „die Kneipe“, eine deutschen Bar mit Diebels vom Fass verholten. Mal etwas Heimatluft schnuppern. Gelungener Abend dachten wir noch als wir uns gegen 2 Uhr zurück zum Hafen trollten! Doch kaum auf dem Steg drang laute Musik so penetrant in unsere Ohren, dass wir nicht darum herum kamen, an der lärmverursachenden Yacht mal nach dem Rechten zu sehen :-). Wir klopften einfach mal an, und schon stand ein Norweger im Cockpit, und sprach die magischen Worte: We have beer, we have wine, come on board!“ Wir nicht faul, stiefelten an Bord der 16 Meter Megayacht und setzten den angefangenen Abend noch mehrere Stunden in netter Gesellschaft fort. Der Skipper, in unserem Alter, der sein bisheriges Berufsleben als Navytaucher in Afghanistan zugebracht hatte, bot uns auch direkt an, uns das Tauchen zu lehren. So haben wir in den nächsten Monaten noch einiges vor :-). Unsere Routen werden sich auf jeden Fall voraussichtlich immer wieder kreuzen. Am nächsten Tag erkundeten wir erstmal ausgiebigst La Coruna, um später wieder auf Tamora zum Sundowner zu landen ;-). Hard sailors Life…. vorgestern dann wollten eigentlich alle Yachten los……bei einem Spaziergang nach dem Dinner stellten wir jedoch fest, dass neben Chiloe auch Tamora und Rancho den Weg auf die Anchorage noch nicht gefunden hatten…neuer geiler Abend. Tja, und gestern haben wir dann den Absprung in eine nette Ankerbucht endlich geschafft….. Das Barbecue mit Lagerfeuer war dann mal wieder ein Highlight der bisherigen Tour..und endlich ist der Sommer da. Heute werden wir mal nen richtigen Strandtag einlegen..und dann mal gucken wie es weiter geht! Cheers mates!