Befahren verboten

Donnerstag, 4.9.2008 Unser Aufbruch in Barhoeft verzögert sich noch etwas – die Wasserschlauchsituatiuon ist hochkompliziert: Die vorhandenen Schläuche sind entweder zu kurz oder passen nicht auf den Hahn. In bester MacGyver-Manier bastelt sich Claus einen passenden Schlauch zusammen und kann unsere Wasservorräte doch noch auffüllen. Gegen halb 11 können wir los und motoren durch die idyllische Boddenlandschaft in Richtung Stralsund. Die dortige Brücke, unter der Kira hoch erhobenen Mastes / Kopfes nicht herpasst, öffnet nur vier Mal am Tag. Angepeilt haben wir, um 20 nach 12 durchzufahren. Durch die Verzögerung in Barhoeft kommen wir gegen 12 H 25 an der Brücke an. Noch ist sie geöffnet und hinter einem anderen Segelboot jagen wir die letzten Meter mit über 7 Knoten in Richtung Brücke. Doch der Brückenwärter zeigt sich erbarmungslos und lässt die Brücke direkt vor uns wieder herunter. Die nächste Öffnung steht erst um 17 H 20 an. Uns bleibt also genug Zeit, die Hansestadt Stralsund zu entdecken. Wir legen im Stadthafen an und werden noch bevor die Leinen fest sind von einem neugierigen Ossi befragt, ob wir denn hier auch Hafengebühren zahlen müssten. Diesen Fragen weichen wir geschickt aus und machen uns auf den Weg Richtung Innenstadt. Zur Stärkung[…]

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Island Logbuch – Teil 22

Ich muss weg… Mittwoch, 13.08.2008 10:00 Uhr Der Wind hat über Nacht deutlich zugelegt und auf Nord gedreht. Der Anker hält, wir liegen durch die Winddrehung jetzt aber relativ nah am Land. Der Wetterbericht von Shetland Coastguard verspricht für die nächsten Tage nördliche Winde zwischen 3 und 6 bft. Für uns heißt das: Dinghi abbauen, aufräumen und los … Aber vorher gibt’s zur Stärkung noch einen leckeren Tomaten-Thunfisch-Zwiebelsalat mit Oliven, Mais, Bohnen, Parmesankäse und einem Joghurtdressing. Genau das richtige nach der Frühstück-Bihunsuppe :-). 14:50 Uhr So, zumindest haben wir das Dinghi schonmal leergeräumt und den Außenborder abgehängt. Die Schraube war in einem Wust von Seegras verknotet. Das läßt nichts Gutes für die Schraube der Hauptmaschine hoffen… 17:30 Uhr Seeklar warten wir auf das angekündigte Nachlassen des Windes, um ankerauf zu gehen. Zum Anker hin motoren wird durch das dichte Seegras verhindert und zum Hand-über-Hand über den Anker verholen bläst es einfach zu sehr. Wir trinken erst nochmal einen Kaffee. Unsere Gedanken kreisen um Sylt, unser nächstes Ziel. Wie wird das Wetter sein, wie die Hafensituation? Achja: Der Windmesser ist defekt. Er zeigt nur noch die Windrichtung an 🙁 18:00 Uhr Und los! Stand der Logge (seit Abreise Island): 470nm.

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