vor-dem-wind.de

Rolling…….

….over to Papeete. Yep, so siehts aus…nach wie vor. Aufgrund des schwachen Windes zwar recht langsam, aber dank der Stroemung im Nacken mit stets ueber 3,5kn ueber Grund. Damit laessts sich doch leben. Derzeit sind es nich 170 sm bis zur Ansteuerung der „big city“. Wird also wohl uebermorgen werden, wenn alles gut geht. Wir sind echt gespannt, ob der Lasse von der SY Aud noch dort ist und welche Umstaende ihn dazu veranlasst haben, auf Tahiti zu bleiben, waehrend Kristoffer und Marius mir der Aud weiter gen Westen gegangen sind. Die beiden sollten wir in Auckland wieder treffe, wo Aud fuer 6 Monate an ne Morring soll. We ll see……in diesem Sinne CHEERS MATES!

Kurs Tahiti…

..liegt seit heute morgen tatsächlich an. Zum Frühstück war Gerry noch kurz auf einen Instant-Kaffee (pacific traditional) an Bord und berichtete, dass aus Pauls Haus bereits morgens um 7 Uhr die Musik von unsere CD mit deutschem Rock dröhnte (vibration!). Dann haben wir das Dingi an Deck genommen und sind unter Segeln in Richtung Pass. Die von Gerry berechnete Tide passte perfekt und wir wurden bei wenig Wind mit dem letzten Ebbstrom zurück in den Pazifik gespült. Jetzt laufen wir unter Vollzeug bei 8kn Wind mit knapp 4 Knoten in Richtung 193 Grad um dann südlich von Fakarava Kurs auf Tahiti zu nehmen. Der Wind soll die nächsten Tage weiterhin schwach aus Ost wehen, so dass wir auf einen entspannten Törn hoffen. Cheers mates!

@Rancho: Es ist also möglich den Pass unter Segeln zu bezwingen, falls die Tide passt…wir haben es probiert!

Unterwegs….

…..sind wir NATUERLICH noch nicht! Heute morgen bzw. am fruehen mittag sind wir – nachdem wir Kira vorbereitet hatten, um wie angekuendigt kurz nach mittag auszulaufen (und wir haben hier schon laenger auf die Frage, wann wir absegeln „morgen“ geantwortet) zur Verabschiedungsrunde durchs Dorf aufgebrochen. Anfangen wollten wir bei Servi’s Familie. Als wir ankamen, kam uns Ravaheri schon entgegengelaufen (war grad Schulpause…heute war der erste Schultag nach den Ferien) und Servi’s Mutter bat uns auf einen Kaffee ins Haus, um auf Servi zu warten….wir hatten noch nen Klappspaten fuer ihn als Abschiedsgeschenk dabei (er gaertnert wie bereits geblogt sehr gern). Als wir so gemuetlich beim Kaffee sitzen meint sie ploetzlich wir koennten doch auch noch zum Mittagessen bleiben, wenn wir schonmal da sind….cool. Nun, irgendwann kam dann auch Servi (war vorher unterwegs zwecks Kopraproduktiuon) und die Mama hatte die Idee, uns zwei Blumenkraenze zum Abschied zu machen….why not. Wir ahnten nicht, dass dies den gesamten Nachmittag in Anspruch nehmen wuerde……Servis aeltere Schwester Ravanui ging immer wieder los, um mehr Blueten zu holen und Servi suchte uns noch schoene Muscheln aus seiner Riesenkollektion raus und pflueckte uns frischen Salat und Tomaten im Garten. Als wir dann meinten „gut, fahren wir morgen“…..grosse Freude und Gelaechter. Naja, irgendwann begann Servi dann, Abendessen zu kochen:-). Nach dem Abendessen haben wir uns dann verabschiedet, um auch noch Daniel und Paul Tschuess zu sagen……die fertigen Blumenkraenze wurden uns umgehaengt, Kuesschen links, Kuesschen rechts und noch fuer jeden ne weitere Perle zum Abschied. Servi’s Bruder Leonard schenkte uns noch nen paar Trinknuesse. Dann gings mit Servi im Schlepp weiter zu Daniel und Paul. Dort angekommen ueberreichten wir unsere Abschiedgeschenke in Form von MusikCDs, einer CD mit Bildern und Videos unserer gemmeinsamen Ausfluege, einem Bild von Kira und einem kleinen Messingaschenbecher, die mit weiteren kunstvoll aus Muscheln gearbeiteten Handarbeiten beantwortet wurden. Unser Freund und Ordnungshueter Pomeri Taufa war leider nicht zu hause, doch als wir dann alle an der Pier standen und uns verabscheideten kam ein Pickup und er kam rufend zum Dinghy gelaufen, um uns noch eine „Bon Voyage“ zu wuenschen. Irgendwann sassen wir dann im Dinghy, nachdem uns das Versprechen abgenommen war, eines Tages nach Kauehi zurueck zu kehren. Nach einem Stop bei Gary, um uns von ihm und seiner Familie zu verabschieden waren wir dann im Dunklen wieder an bord. Aber nun ist der Dinghymotor abgehaengt, sodass wir morgen frueh wirklich nur noch das Dinghy aufs Vordeck schmeissen und den Anker lichten muessen (nachdem Gary auf nen Abschiedskaffe da war, nachdem er seine Frau zur Arbeit an Land gebracht hat……)…..morgen koennte es also klappen (auch wenn es Servi’s Mutter noch nicht so recht glaubt)…in diesem Sinne CHEERS MATES!

Und @Rancho: Ihr muesst hier unbedingt stoppen…alle freuen sich auf Euch; auch Ravaheri freut sich schon auf Bruno und Viola.