vor-dem-wind.de

Lazy…

Lange gabs nun nix Neues im Blog, obwohl (oder vielleicht auch eher gerade WEIL) soviel passiert ist: Nach einem wirklich wunderbaren letzten Tag mit unsren Freunden von der Rancho Relaxo, der Dinge wie mit Locals fischen gehen und schnorcheln beinhaltete, seinen Höhepunkt in einem Lagerfeuer auf White Island am Strand (und darauf gegrillten Hummern und Fischen) fand und in gemütlicher Runde in Ranchos cockpit endete, hatten wir am nächsten Morgen noch ein gemeinsames Frühstück, bevor wir Kiras Anker zogen, um runter nach St Gearge auf Grenada zu segeln. Der Abschied fiel keinem leicht…..es wird wohl lange Zeit dauern, bis wir uns irgendwo wieder sehen…wobei…wer weiss…we’ll miss the LOCOS a lot!!! Nach einem flotten, teils recht sportlichen Ritt kamen wir in St Gearge in den frühen Abendstunden an. Leider war die Marina voll, sodass wir mit der ein wenig abseits gelegenen Anchorage vorlieb nehmen mussten. Doch kein Problem….unser neues Crewmitglied Karsten (yep, wir haben ab heute ein neues crewmitglied für die nächsten Wochen) holte uns direkt mit dem Dinghy ab und wir hatten einen coolen Abend an Land mit unseren norwegischen Freunden und deren Bekannten, bevor wir in den Morgenstunden im geliehenen Dingyh zu Kira zurüch fanden; gestern war dann auch ein Platz in der Marina frei, was uns wir nicht zweimal sagen ließen……hier bleiben wir erstmal nen paar Tage, bevors weiter geht.
In diesem Sinne…Cheers Mates
@ HitchHikeHeidi…wir waren dreimal bei Auch, ahben Euch aber leider nicht angetroffen…wir sind in der Marina, haben aber gerade kein motorisiertes Dinghy……

Von den Grenadinen nach Carriacou

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Nach dem lazy Sunday sind wir am nächsten Morgen gegen 10 Uhr Ortszeit Anker auf gegangen und haben Kurs auf Palm Island genommen. Die Insel wurde vor einigen Jahren von einem Fahrtensegler lieb gewonnen und nach seiner Weltumsegelung für 99 Jahre gepachtet. Der damalige Name Plam Island wurde kurzerhand in Palm Island geändert und ein kleines Hotel, sowie ein Dingianleger für Segler erbaut. Nach dem Tod dieses Seglers wurde Insel und Hotel von einer großen Hotelkette gekauft, die ganze Anlage etwas modernisiert und in das Urlaubsprogramm für die etwas besser verdienende Bevölkerungsschicht aufgenommen. Ein Doppelzimmer gibts für schlanke 850 US-Dollar…die Nacht! Also genau der richtige Ort für uns um Kira vor dem Traumstrand zu verankern. Leider hatte bei unserer Ankunft die öffentliche Strandbar schon geschlossen und trotz selbstlosem Einsatz eines Resortangestellten blieben alle anderen Bars für uns verschlossen. Also sind wir kurzerhand die 10 Minuten nach Union Island motort und haben im letzten Licht den Anker professionell in einer am Boden liegenden Kette verknotet. Clifton auf Union Island entpuppte sich als relativ verschlafenes Nest, allerdings verlebten wir in der Stress Bar noch einige spannende Stunden mit der lokalen Bevölkerung.

Inzwischen sind wir schon wieder ein bißchen weiter gezogen, haben die Grenadinen hinter uns gelassen und befinden uns jetzt im Staatsgebiet von Grenada, genauer auf Carriacou. Hier gabs dann gestern auch das lang ersehnte Wiedersehen mit der Rancho Relaxo, einen kulinarischen Abend in dem (italienisch geführten) Strandrestaurant, sowie diverse Unterwasseraktivitäten. Demnächst mehr…und wer mal wissen möchte wie es hier so aussieht, dem sei unsere Rubrik Bilder ans Herz gelegt.

Cheers mates!

Sonntag in der Karibik

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Tja, was macht man so einem freien Tag wie dem Sonntag? Ist ja oftmals nicht einfach da die richtige Entscheidung zu treffen…gehen wir ins Kino, in den Zoo, zur Boot 2012 oder vielleicht auf den Flohmarkt auf dem Toom-Parkplatz an der Autobahnauffahrt Horneburg?

Achja, geht ja alles gar nicht, wir sind ja hier weit weg, irgendwo in der Karibik. Deshalb sieht unser Sonntag folgendermaßen aus:

Aufstehen gegen 9 Uhr Ortszeit (nicht der Wecker weckt uns, sondern die Sonne und damit sprunghaft ansteigende Temperatur im Vorschiff), ein gewagter Sprung über die Reling ins klare Wasser, um die gestern über Bord gegangene Sonnenbrille aus 4 Metern Tiefe zu bergen und anschließend erstmal ein ausgiebiges Frühstück mit aufgebackenen Brötchen, Bacon, Käse und frischgemahlenem Kaffee. Nach einer angemessenen Verdauungspause folgt dann erneut der Sprung ins erfrischende Naß, da es inzwischen bei 40°C in der Kajüte eh nicht mehr auszuhalten ist. Danach etwas Körperhygiene und folgendes „chillen“ im Cockpit, garniert von einigen lokalen „i am a good businessman, man“ Starfruits und Bananen. Nebenher werden trotz Ruhetag weitere Reisepläne auf unseren neuen Papierseekarten geschmiedet. Gegen Abend entdecken wir dann noch ein offenes W-Lan am Ankerplatz, was uns die 30 Minuten Padeleinlage gegen den starken Wind in unserem Gummiboot erspart, da wir nun die noch zu erledigenden Internetangelegenheiten direkt von Bord erledigen können. Und wie das mit den Internetjunkies auf Entzug so ist: Kaum ist Facebook einmal geöffnet, ist es auch schon dunkel und mal wieder Zeit für Thunfischwraps mit den verbliebenen Zutaten von gestern. Ja und jetzt? Abgewaschen ist, aufgeräumt ist auch das Meiste…und der Virtual Router läuft endlich. Somit können wir jetzt beide Dank virtuellem Privatnetzwerk gleichzeitig surfen…und brauchen uns somit auch nicht mehr unterhalten…Facebook hat ja nen Chat 🙂

Gleich dann noch nen verspäteten Sundowner (Cuba Libre) und dann wie immer um spätestens 23 Uhr ins Bett…morgen wird gesegelt! Palm Island ruft.

Cheers mates!

Und als kleine Sonntagsbeigabe noch ein Video von unserem Landausflug auf Teneriffa (besser spät als nie):