Island Logbuch – Teil 11

Nachtleben in Hoevn

Wir genießen gerade unseren Sundowner im Cockpit und bereiten uns auf einen feucht-fröhlichen Samstagabend in Hoevn vor, als eine Person mit einer Kamera inclusive Riesen-Objektiv „unseren“ Steg heruntergeschlendert kommt. Wie sich schon wenige Minuten später herausstellt handelt es sich um einen Deutschen der 3 Monate mit dem Jeep durch Island reist und zufällig die deutsche Fahne an unserem Heck entdeckt hatte. Wir laden ihn auf ein deutsches Dosenbier an Bord ein und erfahren interessante Sachen über das Reisen in Island.

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Ein Bier nach dem anderen wandert von der Backskiste über den Tisch in unseren Magen. Als wir uns schließlich von dem Abenteurer verabschieden und uns auf den Weg in die Stadt machen, ist es schon deutlich nach Mitternacht.

Vergeblich suchen wir nach dem einen Pub den es hier wohl irgendwo geben soll und auch die wenigen Passanten die wir treffen können uns nicht weiterhelfen. Vermutlich sind alle partywilligen Bewohner dieses Ortes unterwegs. Wir mussten am Nachmittag nämlich erfahren, dass genau dieses Wochenende die großen Party- und Reisetage der Isländer sind. Überall auf der Insel finden Konzerte statt…nur in Hoevn nicht.

Wir wollen uns schon zurück zum Hafen trollen, als plötzlich Musik an unsere durch die Stille des Ozeans sensibilisierte Ohren dringt. Das ist unsere Chance: Wir folgen den frohlockenden Geräuschen, müssen jedoch schon kurze Zeit später feststellen, dass es sich bei dem Urheber der vernommenen Musik nicht um den erhofften Pub, sondern um eine private Gartenparty handelt. Jetzt ist guter Rat teuer. Während wir noch grübelnd auf der Straße stehen und überlegen wie wir Teil dieser Feiergemeinschaft werden könnten, treten zwei Jugendliche durch das Gartentor die uns seltsamerweise bekannt vorkommen. Und tatsächlich…es sind die Zwei die wir nach unserem Einkauf im Supermarkt nach dem Umrechnungskurs von Isländischen Kronen in Euro gefragt hatten.

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Da wir also sozusagen „alte Bekannte“ sind, werden für uns noch 2 Stühle aufgetrieben und schon wenig später betreiben wir fleißig Völkerverständigung in dem wir uns gegenseitig lustige Trinkspiele beibringen. Der Abend, bzw. Morgen wir lang, so dass wir erst gegen 7 Uhr zurück zum Hafen kommen.

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