NOCH 194 SM!!!

Yep, nun ist auch die 200er Marke geknackt….und langsam aber sicher wirds auch mal Zeit, dass wir ankommen…ich will nen Steak und nen frischen Salat!!! Als ich gestern nacht irgendwann auf meiner Wache ins cockpit gegangen bin, um die Windfahne nachzutrimmen, habe ich mich nach getaner Arbeit hinter die Sprayhood gestellt und die gesamte Szenerie mal auf mich wirken lassen: Spruehregen, der einem vom Wind ins Gesicht getrieben wird, Seenebel, ein undefiniert durch die Nebelschwaden schimmernder Mond, Gischt auf dem Vordeck und weisse Wellenkaemme (ja, war mal wieder Wind)…..das ganze untermalt von dem Geraeusch knarrender Bloeecke und des hart am Wind laufenden und in jedes Wellental klatschenden Bootes ….richtig schoen – und das meine ich nicht ironisch…..das macht Spass nach einem Jahr in den Tropen und ausschliesslichem Downwindsegeln…aber: EIN HOCH AUF DEN DECKSALON!!!! Heute sind in Opua 15 Yachten aus den Tropen angekommen (laut Detlef von der Kira von Celle auf KW…er hatte die Nerven, sich waehrend die Customs bei ihm an bord waren mal eben ins Drifetrsnet einzuklinken…hehe) – und viele sind noch unterwegs….also ganz schoen was los hier draussen:-) Entsprechend viele Funknetze auf Kurzwelle…..wir nehmen an folgenden teil: – das englischsprachige Driftersnet – das deutschsprachige Driftersnet (moderiert von Detlef von der Kira von Celle) – und unser „privates“ Fuknetz mit der Thor….. Es wird also nicht langweilig. Witzig ist, dass der gute Detlef auf Funk das „von Celle“ im Namen seines Schiffes regelmaessig weg laesst…..so kommen dann so Klamotten zu stande wie: „Kira fuer die Kira, bitte kommen“ „Jo, nabend Kira, hier ist die Kira“ 🙂 echt ganz witzig und immer wieder sehr verwirrend, wenn man dann hoert, wie eine „Kira“ nacheinander alle Botte des Driftersnet aufruft und um Position und Wetterdaten bittet…… Der elektrische Autopilot funktioniert gluecklicherweise wieder recht zuverlaessig, sodass wir nun einfach durch Flautenloecher durchmotoren….das war ja vorher immer ein Zittern und regelmaessig stieg unser „eiserner Henk“ aus. Aber heute morgen hat der Tim mal den alten (auch kaputten) ST 1000 plus aus den Tiefen des Motorraums herausgesucht und aus zwei kaputten Piloten einen heilen gemacht…in Opua noch nen paar Leiterbahnen nachloeten, dann sollten wir wieder einen recht reliablen Steuerautomaten haben….sweet. Angesichts der vergleichsweise kurzen Distanz bis zum Landfall bereiten wir uns und das Boot bereits auf den selbigen vor….das heisst dann Aufraeumen, Schuhe putzen (die lagen ja nun recht lange ungenutzt in der Bilge rum und brauchen ein wenig Liebe), nen bischen per Hand waschen und gleich werd ich den neuseelaendischen Behoerden mal ne mail mit einer aktualisierten ETA (estimated time of arrivel) zukommen lassen….in unserem „Notice of Arrival“-Formular, welches wir der geltenden Gesetzeslage entsprechend vor dem Auslaufen aus Tonga mit Ziel NZ an den neuseelaendischen Zoll geschickt habe, haben wir naemlich mal vorsichtshalber den 27.11 als Ankunftsdatum angegeben….und nun wird es ja so Gott will und nix ganz beschissenes passiert doch nen paar Tage eher…… Saemtliche fuer die Einklarierung erforderlichen Formulare liegen fertif ausgefuellt im Krtenfach bereit (wir hatten so ein Paket in Tonga bekommen, in dem sich neben zahlreichen Infos ueber NZ auch die erford. Formulare befanden), Bootspapiere, Paesse und die Clearance aus Tonga sind herausgesucht und eine zusaetzliche crewliste (manchmal kommt sowas ganz gut an) ist geschrieben… Im Augenblick haben wir einen recht angenehmen Segelwind und wir laufen Zielkurs mit gut 5 kn unter Vollzeug- das passt! So far…CHEERS MATES

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