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A cultural and active day at Herm

Guestwriter Mathijs We woke up in a nice bay at st peter“s port. A view on the fortress, the village and the hills. Sun shine in the morning. I had a nice breakfast, and read a book in the cockpit. At 12 i row to Kira where I wake up everyone. We go to the beach with the dingy’s and walk to a war museum, placed in old oil storage tunnels in the mountain. In the museum are weapons, pamphlets, newspapers, medailles and so on. It is really interesting but also sad; announcements of deatgh penalties are all over the place. Nikita buys a coin from a Reichsmark. We did something cultural! In an restaurant with a view over the bay we had a nice meal with burger’s. We could see our boats. We go back to the boats, lift the anchor and go to the marina to buy diesel unfortunately is it low water and the jetty with the pump is not reachable with the boats. Tim rows tot the jetty and tanks diesel. The salesman tells him he is allowed to fill the tank on the dingy or on the rocks but not to spill on the jetty, amazing how they think about ecological damage. With a strong current, we go on motor to Herm. Carefully between the rocks, we anchor. At low water we reach the harbor with the dingy’s, one we leave at an buoy, the other one we carry up the beach. In the pub we drink a beer and we walk over the island. On a nice desolated beach we sit and admire the wonderful view. We climb over the rocks next to the water, sometimes hard, crazy, dangerous but fun. We meet a couple fisherman and we watch them fishing: they are professionals; carefully looking at the angles. They catch a small fish, and they share a bottle rum-cola. One of them lived in Holland and spoke Dutch. We walk back to the village over this beautiful island, nice plants, palm trees and a cute village. We arrive again at the pub and I have a nice pint of Guinness. Later at the beach are we lucky that someone pulled the dingy higher and attached it. (thanks!) Claus and I row in the complete dark to the other dingy, which is hard to see. The sea is glowing with spots of phyto-plankton. At Kira we will prepare a nice meal.

Der Tag danach

Nachdem wir nach dem gestrigen gehaltvollem Abend erstmal ordentlich ausgeschlafen haben sitzen wir gegen 14 Uhr auf unserem Bootsbalkon und genießen ein von Nikita zubereitetes Katerfrühstück, bestehend aus frittiertem Brot und Ei. Wenig später machen wir uns auf um endlich unser Energieproblem in den Griff zu bekommen. Zunächst wollen wir Preise bei den beiden lokalen Zubehörhändlern vergleichen. Der Vergleich fällt allerdings relativ kurz aus, da einer der beiden Shipshanndler keine geeigenten Batterien führt. Allerdings ist ein günstigr 5 Euro Gaskocher führ 50 Pfund im Angebot . Wenig später wandern wir dann mit zwei nagelneuen 110 Ampere Batterien, fachmänisch auf eine Sackkarre geschnallt, zurück zu Kira. Mathijs ist leider nicht so erfolgreich, ein neuer AIS-Empfänger ist zur Zeit nicht zu erwerben. Wir schaffen es auch wirklich noch die beiden Energiewunder in unser Bordsystem zu integrieren und die beiden alten Batterien fachmänisch auf dem Vordeck zu verzurren. Eine Abgabe dieser Altlast würde uns auf Guernsey 10 Pfund kosten, so dass wir sie lieber bis zum nächsten Festlandhafen mitschleppen. Leider wird es dunkel bevor der neue Batteriehauptschalter befestigt ist. Das sollte also noch in naher Zukunft geschehen. Nach einer gelungenen Scampipfanne, die wir gegen 11 Uhr genießen können, fallen uns schon bald die Augen zu.

P.S.: Anbei ein etwas älteres Bild von Lada Depmak

Und wieder einmal Sonntag

Nachdem wir uns gegen 11 Uhr aus dem Bett gerollt haben gönnen wir uns, obwohl wir ja noch gar nicht in Frankreich sind, ein französisches Frühstück ergänzt durch 3 nahezu göttlich auf den Punkt gekochte Eier. Das Innere weich wie die Schenkel einer Jungfrau, von außen knackig hart. Anschließend steht großes Reinemachen an, insgesamt werden 6 große Waschmachinen angeworfen. Tim bastelt ein bißchen an unserer uns Sorgen machenden Elektrik herum und kommt zu dem traurigen Schluss, dass unsere beiden Servicebatterien das Zeitliche gesegnet haben. Aber immerhin ist somit die Wurzel all des Übels identifiziert. Während des gesamnten Nachmittags drehen wir Heidi immer fleißig Richtung Sonne, was ihr augenscheinlich sehr gefällt. Nikita bereitet derweil ein grandioses Tapasbuffet an Bord von Lada Depmak zu, was kurze Zeit später in Kiras Cockpit von 4 hungrigen Mäulern heruntergeschlungen wird. Claus stromert anschließend ein wenig durch den Hafen und lernt einen deutschen Segler aus Herten mit seiner Halberg Rassy kennen. Es folgt ein angeregtes Gespräch, eine Einladung an Bord bleibt allerdings aus. Der langhaarige Typ mit den zerflederten Jeans passte wohl nicht so ganz in das klinisch reine Cockpit. Da wir ja Samstag müdigkeitsbedingt keinen Pub mehr aufsuchen konnten, holen wir das jetzt natürlich nach. Wir fragen eine uns auf der Straße begegnende Polizistin mit Augen blau wie Bergseen nach einer geeigneten Lokalität. Sie begleitet uns ein Stück Richtung Pub, damit wir ihn auch sicher finden. Als wir gerade eintreten wollen kommt aber leider ein Bengel angerannt, der uns mit den Worten „Sorry, we are closed“ die Tür vor der Nase zuschlägt. Da wir uns von so etwas natürlich nicht aus der Ruhe bringen lassen, streifen wir weiter durch das nächtliche Guernsey und finden bald ein anmutendes Tanzlokal, wo wir uns das ein oder andere kalte Getränk gönnen. Während einer Raucherpause vor der Tür kommen wir mit einigen Franzosen ins Gespräch. Der geneigte Leser möge sich das bitte merken, da es im weiteren Fortgang des Abends noch eine große Rolle spielen soll. Gegen 1 Uhr schließt unsere Herberge und wir ziehen weiter in einen noch geöffneten Nachtclub. Während Nikita und Tim wie komplett durchgeknallt die Tanzfläche in einen Kriegschauplatz verwandeln, werden Claus und Mathijs nach einer Raucherpause nicht mehr eingelassen. Laut über die bekackte Art der Engländer lamentierend wir Claus lediglich noch der Gang zur Garderobe erlaubt. Etwas entäuscht über das frühe Ende des Abends schlendern wir die Hafenkante entlang, als uns die zuvor erwähnten Franzosen im Cockpit ihrer Yacht auffallen. Wir, nicht faul, klettern die 10 Meter zum Boot herab und setzen uns zu den französichen Gesellen ins Cockpit. Dass diese offensichtlich nichts dagegen haben, zeigt sich an einem plötzlich im Niedergang stehenden bärtigen Seglers, der eine lichterloh brennende Pfanne auf den Tisch stellt. Außerdem halten wir schnell großzügig gefüllte Gläser eines französischen Jungweins aus dem 3 Liter Tetrapak in der Hand. Die brennende Pfanne entpuppt sich wenig später als mit flambierten Bananen gefüllte Köstlichkeit. Absolut nachahmenswert. Die Eignerin der Yacht hat übrigens eigentlich gar kein Interesse an der hohen Kunst des Segelns, und hat bisher nicht eine Schot angefasst. Ihr Ehemann hat somit allerhand alleine zu tun. Gegen 4 Uhr trollen wir uns zurück zu unseren Booten, finden allerdings noch keine Ruhe, so dass wir erst im Morgengrauen an den Kissen horchen.
Cheers mates!