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Von Brighton Rictung Kanalinseln

Gestern Abend gegen 22 Uhr haben wir den Hafen von Brighton verlassen um uns endlich auf den Weg Richtung Kanalinseln zu machen. Nach andauerndem Süd-West-Wind gibt es jetzt endlich ein Zeitfenster mit Nord-West-Wind für knapp 24 Stunden das genutzt werden will. Aktuell stehen wir knapp 60 Meilen nordöstlich von Alderny, der Wind weht mit 3 Bft. aus Nordwest und die Sonne scheint bei angenehmen 20 °C. Bei diesen Bedingungen ist das mit dem Segeln schon ganz o.k. 🙂 Sorgen bereitet uns weiterhin unsere Stromversorgung. Mindestens eine Batterie scheint kaputt zu sein und der Windgenerator lädt nicht mehr. Zumindest das Solarpanel verichtet weiterhin lautlos seinen Dienst, ist aber Nachts auch keine große Hilfe. Wir hoffen diese Problematik spätestens auf Guernsey lösen zu können. Ansonsten ist alles im Butter auf dem Kutter, Claus genießt aktuell seine Freiwache, Lada Depmark segelt ca. 10 Meilen neben uns und Nikita schläft (wie ja meistens). In ein paar Stunden werde ich mal die Angel auswerfen, damit für ein passendes maritimes Abendessen gesorgt ist.

Cheers Mates!

Cruisen, cruisen, cruisen…….

10:30 Heute stehen wir entgegen unserem normalen Rythmus schon um 7:00 lokale Zeit senkrecht in der Koje; Mathijs ist gekommen, um uns entsprechend unserer Absprache vom Vorabendzu wecken……Angesichts dieser Planung fiel der gestrige Abend auch untypisch kurz aus. Nach einem gelungenen Pastamahl fanden wir zeitnah den Weg ins Vorschiff. Bereits um 8:00 liefen wir dann unter Vollzeug gesteuert von unserer treuen Windfahne gen Süden. Das Wetter könnte besser nicht sein; insbesondere stimmen Windrichtung und -stärke! Lada Depmark läuft unter den gegebenen Bedingungen sogar langsamer, als unsere Dame. Anvisiertes Ziel ist eine Insel südlich von Brighton ….also Bembrige oder irgendne`channelisle. Nettw ar, die letzten Tage kostenloses W-Lan im Hafen in Lowestoft zu haben;-) so far 12:30 Begleitet von Ska-P und Sonnenschein laufen wir 165 Grad bei 5,7 kn og. Das Wetter könnte besser nicht sein; Lada Depmark segelt einen Steinwurf entferntvon uns – ebenfalls unter Windfahne. Das Baro steigt auch weiterhin – nice! Wnn der Wind tatsächlich weiter auf Nord drehen sollte, wie vorhergesagt, werden wir wohl in einem Rutsch durch zu den Kanalinseln gehen, um diese Strecke in angenehmen Bedingungen hinter uns zu bringen….ab da wirds auch wärmer und wir kennen nicht jeden Hafen. Noch etwa 40 sm bis zur Querung der Themsemündung mit ihren berüchtigten Sänden… cheers! 14:45 lustig, lustig, lustig…..wir kommen gerade an einem Windpark vorbei….um keine Höhe zu verschenken schnibbeln wir die Ecke (Befahren ist ausweislich einer Auskunft der CG erlaubt)……einer Plattform kommen wir daNN ECHT SEHR NAHE; DA UNS EINE sTRÖMUG RECHT STARK NACH wESTEN VERSETZT: aUF DER pLATTFORM STEHEN DREI mÄNNER IN aRBEIRTLEIDUNG; DIE FREUDIG WINKEN: aLS WIR SIE QUERAB HABEN; HÖREN SIE SCHEINBAR UNSERE mUSIK AUF DEM aUSSENLAUTSPRECHER UND FANGEN AN; ZU TANZEN::::WIR WINKEN WILD ZURÜCK::::KURZE zEIT SPÄTER SIND SIE NUR NOCH EIN pUNKT::::.Lada Depmark hat uns nun doch überholt und segelt etwa 300 Meter vor uns….. so far… 18:30 Gerade haben wir Mathijs überredet, Nikita die erste Wache ab JETZT zu überlassen und schlafen zu gehen; so können wir Lada Depmark zumindest noch gut sehen und notfalls via VHF intervenieen. Nikita hat sich sobald Mathijs in der Koje lag erstmal ne Kippe angesteckt…. Gerade befinden wir uns (neben Lda Depmarks Gesellschaft) in der Nähe einer anderen Segelyacht auf Kollisionskurs, die leider NICHT auf unsere Anrufe auf VHF reagiert……aber vor dem Hintergrund der tatsache, dass wir unserer Segel an Backbord tragen haben wir das Wegerecht und damit Kurshaltepflicht! rock on

(no subject)

Heute morgen um zehn nehmen wir die allgemeine Aufbruchstimmung im Sixthaven wahr, um Kira schonmal an einen näher zur Ausfahrt gelegenen Steg zu verholen – es vorher zu versuchen wäre angesichts dessen, dass wir hoffnungslos nzugeparkt waren auch wenig sinnvoll gewesen. Dann gingen wir noch schnell duschen und einkaufen. Kurze Zeit später schon befanden wir uns auf dem Nordzeekanal in Richtung Ijmuiden, wo wir gegen 15:00 eintrafen. In der Schleuse ging Jasper von Bord der „Lada Depmark“ und wir stampften weiter westwärts aus der Einfahrt des Vorhafens. Die Molenköpfe querab ging die Genua raus und das Pendelruder der Windfahne ins Wasser. Kurze Zeit später sassen wir in der Sonne im Cockpit auf einem Amwindkus von 310 Grad (sinnvoll angesichts der vorherrschenden Strom.- und Windbedingungen, um von der Küste freizukommen). Schon nett, bei Sonnenschein zu segeln……. so far!

21:00

Trotz unserer nahezu genialen Planung mit Tide und Wind (;-)) haben wir nach einem Kreuzschlag lediglich 0,7 sm in Richtung Süd gutgemacht (Kira ist halt nicht soooo der Amwindrenner und schwer ist sie derzeit auch…..wir hatten also mit der Strömung gegenan einen doch eher extremen Wendewinkel über Grund). Gerade eben haben wir köstlichst diniert: Fladenbrot gefüllt mit Salat, Tomate, Zwiebel und einem Burger; dazu diverse Sößchen. Leider ist der Wind eingeschlafen, sodass wir uns vor einigen Minuten gezwungen sahen, die Eisengenua zu setzten, um ein paar Meilen in die richtige Richtung über Grund gut zu machen. Lada Depmark ist wenige hundert Meter hinter uns – ebenfalls unter Maschine.

21:30

Da wir uns nun mal via Airmail das Wetter holen, geht dieser Blogeintrag schon jetzt online…

Cheers Mates !