Fotos aus Palmerston
Und endlich habe ich es auch geschafft die restlichen Fotos aus Palmerston einzustellen…besser spät als nie.
[shashin type=“photo“ id=“3568,3576,3584,3582,3573,3579″ size=“small“ columns=“max“ order=“user“ position=“center“]
Und endlich habe ich es auch geschafft die restlichen Fotos aus Palmerston einzustellen…besser spät als nie.
[shashin type=“photo“ id=“3568,3576,3584,3582,3573,3579″ size=“small“ columns=“max“ order=“user“ position=“center“]
Wie geplant sind wir dann gestern um 6 Uhr im Aquarium Cafe aufgeschlagen um uns wie bereits von SY Thor angekündigt mal ordentlich Kava „hinter die Binde zu gießen“. Man will ja schließlich mitreden können. Eine lokale Band hat dann auch pünktlich nen Teppich auf der Terasse des Cafes ausgerollt und zu traditioneller polynesischer Musik ging die Kokosnussschale mit der braune Flüssigkeit durch die Runde. Der Geschmack erinnert, wie auch die Farbe, etwas an Blumenerde, und recht zügig stellt sich ein taubes Gefühl auf Zunge und Lippen ein. Eine weitere Wirkung blieb zunächst aber aus, so dass wir davon ausgehen mussten, dass die getrunkene Menge einfach nicht ausreichend war. So sind wir dann gegen 10 Uhr zusammen mit Christine, Christian (SY Thor) und Jim (SY Pincoya) weiter zur Feuerwehrwache im Ort gewandert, wo sich all abendlich die ansäßigen „Kavajunkies“ treffen um zusammen dieses traditionelle Getränk literweise einzunehmen. Wir wurden herzlich aufgenommen, auch wenn sich Christine als einzige Frau zunächst etwas seltsam vorkam. Nach einigen weiteren Schüsseln, begleitet von toller lokaler Gitarrenmusik und äußerst stimmkräftigem Gesang, stellte sich dann auch bei uns schließlich die zu erwartende Wirkung ein. Alle waren plötzlich sehr entspannt, grinsten zufrieden vor sich hin und geredet wurde nicht mehr allzu viel. Auf jeden Fall eine sehr interessante Erfahrung, auch wenn die Wirkung nicht sonderlich lange vorhält. Da es immer noch recht früh war, sind wir dann auf dem Rückweg noch in der lokalen Disko eingekehrt und haben im Anschluss (nachdem wir nach und nach sämtliche Dingis eingesammelt haben) den Abend, bzw. dann doch den Morgen, bei eine privaten Geburtstagsparty auf einer spanischen Yacht ausklingen lassen.
Ein toller Abend mit ganz neuen Erfahrungen…
Und wenn ihr nicht wisst was Kava eigentlich ist, einfach mal hier gucken:
http://de.wikipedia.org/wiki/Kava
Heute Abend steht ein Grillabend auf der Thor an und alles besonderes Schmanckerl wird es als Sättigungsbeilage Tomate mit Mozarella und frischem Panama-Basilikum geben. Kann mich nicht erinnern, wann ich diese Delikatesse das letzte mal gegessen habe…
Cheers mates!
Joah…..Tonga…..ausgesprochen nett soweit. Das Einklarieren war ein wenig nervig, da insgesamt 4 Behoerdenvertreter (Customs, Immigration, Health und Quarantine) an bord kamen, wozu wir an einem Public dock anlegen mussten. Gluecklicherweise war es recht voll und wir wurden aufgefordert, an einer engl. Yacht laengstseits zu gehen…..so mussten wir schon mal nicht direkt an die Spundwand, was mit unseren insgesamt 2 verbliebenen Fendern auch ein Problem gewesen waere…:-) Und so „Anlegen“, also nicht an ne Mooring gehen oder den Anker werfen war mal wieder ne Erfahrung….klappt aber gluecklicherweise noch! Witzigerweise waren 3 der 4 Boote, die gleichzeitig einklariert wurden deutsch geflaggt: Wir, die Thor und ein 20 Fuss langes Boetchen – die „EMMA“ aus Hamburg mit einem echt witzigen Einhandsegler an bord, der mit seinem vergleichsweise doch recht kleinen Schiffchen von Deutschland aus ueber Kanada und die amerikanische Westkueste in den Pazifik gelangt ist und nun ernsthaft plant, naechstes Jahr via Beaglekanal und ueber den Suedatlantik nach hause zu segeln („Alles halb so wild…!“)….wenn das mit 20 Fuss mal nicht ambitioniert ist. Auf die Frage, ob sich das Boot denn recht nass segelte meinte er nur „Ja, also wenn mich ne Welle falsch trifft habe ich halt immer nen paar Liter (!) Salzwasser in meiner Koje…..“; fuer den Panamakanal hatte er eine Sondergenehmigung vom Portcaptain, die im erlaubte, die Passage mit nur zwei Linehandlern durchzufuehren…mehr haetten wohl neben ihm und dem Lotsen auch nicht an bord gepasst..:-)
Nachdem das Offizielle geklaert war haben wir uns dann direkt vor die Waterfront Neiafus vor Anker gelegt – richtig nett…..auf glasklarem 4,5 m tiefem Wasser….nach einem ersten Landgang mit der crew der Thor und einem sensationell guenstigen Mittagessen (inkl. Getraenke fuer 4 Persoenen umgerechnet unter 12 Euro!) sassen wir dann auch am abend dirket im “ Aqarium“ am Stammtisch des TO (NEIN, wir sind KEINE Mitglieder!) mit mehreren deutschen Seglern, sowie dem oertlichen Stuetzpunktleiter Werner und seiner Frau. War ein wirklich netter erster abend.
Waehrend des Rundgangs und des Abends trafen wir natuerlich Unmengen uns bekannter Segler…..ueber Tonga gehen sie halt alle: Jim seine Familie, Alexandro aus Malta und viele andere mehr. Die Bucht ist auch echt gut mit Yachten gefuellt…alles nen bischen wie ne Mischung aus Grenada und Chaguamas: Alle Bars und Restaurants haben nen eigenes Dinghydock und (as we heard) jeden abend steigen irgendwelche cometogethers und Seglerparties. Gerade sitzen wir mit Christian und Christine im Aquariumcafe und lauschen einem Vortrag ueber die Passage und die zu erwartenden Einklarierungsmodalitaeten in Neuseeland.
Und gestern haben wir erfahren, wie Tim und ich auf der Thor intern genannt werden: Die „Kiraten“ – passt, wie Christian meint ja sogar auf englisch: „Kirats“……hehe…..in diesem Sinne…CHEERS MATES!!!