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Island Logbuch – Ende

Das war also der große Törn 2008.

Los ging es am 23. Juli in Stavoren am Ijsselmeer. Unser Weg führte uns über Den Helder nach Hoevn auf Island. Zurück ging es über Lerwick auf den Shetlands nach Hörnum auf Sylt, wo wir am Abend des 18. August festmachten.

In 27 Tagen haben wir 1980 Meilen zurückgelegt. Wir haben 6 Tage in Häfen (1 Tag Den Helder, 4 Tage Hoevn, 1 Tag Lerwick) und einen Tag vor Anker (Insel Papa, Shetlands) gelegen, die restlichen 20 Tage sind wir gesegelt. Unser Durchschnittsetmal betrug somit genau 99 Meilen.

Folgende Dinge sind zu kaputt gegangen bzw. mußten repariert werden:
– zwei bruchfeste Tassen
– die oberste Segellatte der Fock
– zwei Nähte in der Genua (konnten wir mit Bordmitteln nachnähen)
– ein Hut

Im ganzen also ein wirklich runder und gelungener Törn in ein eher wenig besegeltes Gebiet.

Island Logbuch – Teil 27

Zurück in Deutschland
Montag, 18.08.2008

09:30 Uhr

Meine letzte Wache neigt sich dem Ende zu und wir laufen unter Genua mit gut kn auf Sylt zu. Nicht mehr weit und wir sind wieder auf heimatlichem Boden. Zu sehen ist bis jetzt allerdings nichts.

15:00 Uhr

Bremen Rescue auf Kanal 16 und via DSC: „Kleiner manövrierunfähiger Katamaran zwischen Nordspitze Amrum und Föhr gesichtet.“ Da wir ganz in der Nähe sind melden wir uns bei Bremen Rescue, geben unsere Position durch und halten verstärkt Ausguck. Ca. eine Stunde später gibt die Leitstelle Entwarnung und meldet, dass die Personen sicher zurück an Land sind. Gesehen haben wir nichts.

17:00 Uhr

Die letzten Meilen ziehen sich. Seit einer ganzen Zeit können wir Sylt schon sehen, müßen aber zunächst ein gutes Stück weiter nach Süden segeln, um einer großen vorgelagerten Sandbank auszuweichen. So kurz vorm Ziel ziehen sich die Stunden wie Kaugummi.

19:30 Uhr

Fest in Hörnum auf Sylt. Jetzt nur noch unter die Dusche, etwas essen. Und dann ab ins Bett. Jetzt wo wir fest liegen, merken wir ersteinmal wie müde wir sind.

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Island Logbuch – Teil 26

Aida
Sonntag, 17.08.2008

Viel gibt es heute nicht zu berichten…wir nähern uns langsam aber stetig der deutschen Küste. Es ist relativ warm und trocken.

Am frühen morgen haben wir die Aida Aura in sicherem Abstand passiert 🙂

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